2:2 gegen Wahlscheid – SV Birlinghoven I lässt im Aufstiegsrennen Punkte liegen

Vergangen Sonntag empfing unser SVB die dritte Mannschaft des SV Wahlscheid. Trainer Lūtz warnte seine Mannen vor einem unbequemen Gegner. Dennoch konnte man nach zuletzt ordentlichen Vorstellungen und steigender Trainingsbeteiligung mit Optimismus in die Begegnung gehen.

Das Tor hütete wie gewohnt Keeper Bärhausen.Davor verteidigten Kremer,Michels,Soete und A.Bärhausen in der Viererkette. Die Doppel-6 bildeten Niedens und der zuletzt stark aufspielende Echternach. Unsere ‚Ironmen‘ M.Winkelhoch und T.Goettner sollten für Gefahr über die Flügel sorgen,während Max Günter wie gewohnt die offensive Zentrale besetzte. Alleinige Spitze war D. Herkenrath.

Zumindest zu Beginn wusste die Mannschaft die Vorgaben ihres Trainers durchaus umzusetzen. Durch frühes Pressing und schnelles Umschaltspiel setzte man die Gäste unter Druck und erspielte sich zwei,drei gute Möglichkeiten.

Folgerichtig fiel auch das frühe 1:0 für die Birlinghovener: Eine lange Ecke von Günter landete auf der Brust des vielleicht spielfreudigsten Innenverteidigers der Kreisliga, Mitja Michels.
Dieser chipte den Ball in den 5er,wo Mittelstürmer Herkenrath keine Mühe hatte und aus kurzer Distanz zur Führung vollendete.

Dannach verflachte die Partie zunehmend.Man agierte nicht mehr so druckvoll und zielstrebig wie noch zu Anfang,was dazu führte,dass Wahlscheid mutiger wurde und selbst den ein oder anderen Nadelstich setzte.

Aus zentraler Position kam ein Pass in die Schnittstelle unserer Abwehr. LV Bärhausen war noch nach Innen gerückt,konnte den Ball jedoch nicht mehr klären,sodass der Wahlscheider Stürmer ungehindert zum Ausgleich einschieben konnte.

Doch der SVB zeigte die richtige Reaktion auf diesen Dämpfer: Nur 5 Minuten später war es erneut Günter,der mit einer Ecke von rechts die Führung einleitete. Sein Ball gelangte zu ‚Terrynator‘ T.Goettner,der gefühlt mehrere Meter in den birlinghovener Himmel stieg und den Ball unhaltbar per Kopf in die Maschen wuchtete.

Leider gab uns dieser Treffer keine Sicherheit.Durch unser nervöses Spiel und die hohe Fehlerquote, bauten wir den Gegner immer wieder auf. Nach einem überflüssigen Einsteigen von Kremer,bekamen die Wahlscheider einen Freistoß aus rechter Position zugesprochen. Der eigentlich ungefährliche Ball kam flach in unseren 5er.
Da aber niemand mehr eine Fußspitze an den Ball brachte,segelte er an Freund und Feind vorbei ins lange Eck zum 2:2-Ausgleich.

Nach der ersten Halbzeit muss man festhalten, dass wir viel zu nervös agiert haben und unser Spielaufbau nicht gut war.Statt den Ball laufen zu lassen,haben wir zu oft hektisch in die Spitze gespielt. Durch die Ballverluste und die hohe Anzahl der Fehler haben wir einen spielerisch unterlegenen Gegner selbst stark gemacht. Außerdem haben wir nach den Rückschlägen nicht ruhig als Team weiter gespielt,sondern die Schuld zu oft beim Mitspieler gesucht und so noch mehr Hektik in unser Spiel gebracht.(Etwas das wir schleunigst abstellen müssen,wenn wir gegen Uckerath wieder in die Erfolgsspur zurückkehren wollen!)

Auch wenn uns im zweiten Durchgang kein Treffer mehr gelang,war der Auftritt deutlich engagierter als noch in Halbzeit eins,sodass unseren Jungs von der kämpferischen Einstellung her kein Vorwurf zu machen ist!

Die Wahlscheider sahen ihre Chance auf einen unerhofften Punkt und warfen sich mit ‚Mann und Maus’in jeden unserer Angriffe. Es entwickelte sich komplett ein Spiel auf ein Tor. Da die Gäste dicht gestaffelt um den eigenen 16er standen,war es schwer für uns,klare Möglichkeiten zu erspielen.

Die nennenswertesten Aktionen hatten M.Günter mit einem Lattentreffer,sowie Niedens und Etaly,deren Schüsse knapp über das Gehäuse der Gäste gingen.
Bei Herkenraths Schuss, der wohl reingegangen wäre,stand leider der eigene Mann im Weg. Doppeltes Pech,da unser Angreifer bei der Aktion von einem Gegner getroffen wurde und verletzt ausgewechselt werden musste.
Wir wünschen ihm und auch dem an der Schulter verletzten M.Michels baldige Genesung!

Die Aufstellung: N.Bärhausen-Kremer,Michels,Soete,A.Bärhausen-Echternach,Niedens-Winkelhoch,Günter, Goettner-Herkenrath.

Ausblick:

Auch wenn das Unentschieden ziemlich ernüchternd ist, bedeutet es noch lange nicht das Ende unserer Aufstiegsträume.Wir wissen was wir können und müssen es möglichst am Sonntag schon gegen Uckerath auf den Rasen bringen.
In diesem Sinne:Allez SVB!

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